Überwachungskamera Aufbewahrungsdauer berechnen: So viele Tage hält Ihre Festplatte

Überwachungskamera Aufbewahrungsdauer berechnen: So viele Tage hält Ihre Festplatte

Die Überwachungskamera Aufbewahrungsdauer ist keine Einstellung, die man im Menü sucht. Sie ist das Ergebnis einer Rechnung aus drei Zahlen, die Sie selbst in der Hand haben: Anzahl der Kameras, Aufzeichnungsauflösung und wie viele Stunden pro Tag jede Kamera tatsächlich schreibt. Ändern Sie eine davon, verschiebt sich das Aufbewahrungsfenster. Wer einer Angabe wie „90 Tage” in einem Cloud-Tarif nachjagt, erfährt damit nur, was der Anbieter speichern will — nicht, was Ihre eigene Hardware halten kann.

Die folgende Formel ziehe ich jedes Mal hervor, wenn ein Interessent sagt, er wolle dreißig Tage und habe vier Kameras. Zwei Minuten Arbeit — und sie hat mehr Leute von der falschen Festplatte ferngehalten als jedes Datenblatt.

Aufbewahrungstage = nutzbare Kapazität ÷ (Kameras × täglicher Schreibbedarf pro Kamera)

Alles andere dient nur dazu, den mittleren Term zu schätzen. Wer die Überwachungskamera Aufbewahrungsdauer bestimmen will, kommt um diese Rechnung nicht herum — zwei vollständig durchgerechnete Beispiele finden Sie weiter unten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Daueraufzeichnung in 4 MP schreibt grob 25 bis 40 Gigabyte pro Kamera und Tag. Ein System mit vier Kameras und dreißig Tagen Aufbewahrung braucht rund 3 bis 5 Terabyte nutzbaren Speicher — nicht Rohkapazität.
  • RAID ist kein zusätzlicher Speicher. Ein Vier-Schacht-Verbund im RAID 5 liefert die Kapazität von drei Platten; bei gespiegelten Paaren die Hälfte. Erst den Verbund einplanen, dann die Aufbewahrung rechnen.
  • Bewegungsgesteuerte Aufzeichnung kann das tägliche Schreibvolumen um die Hälfte oder mehr gegenüber Dauerbetrieb senken — kostet aber genau die zwanzig Sekunden vor dem Auslöser, auf die es meist ankommt.
  • Eine 256-GB-Karte in der Kamera ist ein Puffer, kein Archiv. Bei 4 MP im Dauerbetrieb hält sie im besten Fall ein paar Tage.

Die kurze Antwort: Wie berechne ich die Aufbewahrungsdauer?

Nehmen Sie die nutzbare Kapazität in Terabyte, teilen Sie durch die gesamten Gigabyte, die Ihre Kameras pro Tag schreiben, und teilen Sie das Ergebnis durch 1000, um Gigabyte korrekt in Terabyte umzurechnen. Wer sich das Einheiten-Jonglieren ersparen will: Ein Terabyte hält bei 4 MP im Dauerbetrieb grob zweihundertfünfzig Kamera-Tage.

Diese letzte Zahl lohnt sich einzuprägen. Ein Terabyte hält am pessimistischen Ende der 4-MP-Spanne rund zweihundertfünfzig Kamera-Tage, am optimistischen bis zu vierhundert. Nehmen Sie 250, wenn Sie einen Kauf dimensionieren — die Aufbewahrung zu unterschätzen ist der Fehler, der Sie Aufnahmen kostet. Mein Rat: Rechnen Sie die Überwachungskamera Aufbewahrungsdauer immer gegen die nutzbare Kapazität, nie gegen die Rohkapazität der Platten. Eine einzelne 8-TB-Platte hält mindestens zweitausend Kamera-Tage; vier Kameras darauf ergeben im schlechtesten Fall fünfhundert Tage Daueraufzeichnung.

Diese Zahl sagt Ihnen sofort etwas: Eine einzelne große Platte ist meist mehr Aufbewahrung, als ein Haushalt oder kleiner Laden braucht — und ein Zwei-Schacht-Gehäuse mit zwei gespiegelten 8-TB-Platten ist der vernünftigere Kauf als ein Vier-Schacht-Gehäuse mit kleinen Platten. Im gängigen Fall landen vier 4-MP-Kameras bei dreißig Tagen bei rund 4 Terabyte nutzbar, was zwei gespiegelte 4-TB-Platten abdecken.

Schreiben Sie die drei Eingaben auf, bevor Sie einkaufen. Kamerazahl. Auflösung. Dauerbetrieb oder Bewegungsauslöser. Alles auf einer Produktseite ist eine Folge davon — einschließlich der Frage, wie viele Schächte Sie brauchen und wie groß jede Platte sein sollte.

Woher kommt die Zahl „Kamera-Tage pro Terabyte”?

Aus der Bitrate — und die Bitrate wird von Auflösung und Kompression bestimmt. Die Werte unten sind technische Schätzungen für H.265 bei typischen Verbrauchereinstellungen, keine Messungen, die wir im Labor durchgeführt haben. Behandeln Sie sie als Planungswerte und rechnen Sie mit plus oder minus einem Drittel in beide Richtungen, weil Szenenkomplexität und Bildrate sie verschieben.

Auflösung Schreibbedarf pro Kamera und Tag (Dauerbetrieb) Kamera-Tage pro Terabyte Einordnung
2K / 4-MP-Klasse grob 12 bis 20 GB etwa 500 bis 800 Das geringste Schreibvolumen, das diese Auflösung hergibt
4 MP / 2K+ grob 25 bis 40 GB etwa 250 bis 400 Der übliche Standard für Einfahrt und Ladenfläche
4K / 8 MP grob 60 bis 100 GB etwa 100 bis 160 Die Aufbewahrung bricht ein; nur einsetzen, wo Identifikation zählt

Was die Leute überrascht, ist der Sprung von 4 MP auf 4K. Die Pixel vervierfachen sich, und selbst mit besserer Kompression verdoppelt oder verdreifacht sich der tägliche Schreibbedarf. Wer ein langes Aufbewahrungsfenster statt Gesichtsdetails auf dreißig Meter will, gewinnt mehr durch das Senken der Auflösung als durch jedes Hardware-Upgrade.

Ist die Kapazität auf der Packung auch die, die Sie bekommen?

Nein — und genau hier gehen die meisten Aufbewahrungsschätzungen um ein Drittel oder mehr daneben. Drei Abzüge fallen vom Rohwert ab, bevor das erste Bild geschrieben wird.

  • RAID-Overhead. Ein gespiegeltes Paar vergeudet die halbe Rohkapazität, übersteht aber einen Plattenausfall. RAID 5 über vier Platten kostet eine Platte. Parität ist ein bewusster Tausch: Sie kaufen Betriebszeit mit Aufbewahrungstagen.
  • Dateisystem und reservierter Platz. Metadaten, Snapshots und der Platz, den ein modernes Dateisystem für seine eigenen Integritätsprüfungen zurückhält, nehmen ihren Anteil. Planen Sie ein paar Prozent Verlust ein, bevor Sie anfangen.
  • Der Puffer, den Sie behalten. Einen Verbund auf das letzte Byte zu füllen ist der Weg, eine volle Platte in eine beschädigte Aufzeichnung zu verwandeln. Halten Sie einen Arbeitspuffer frei.

Rechnen Sie die Zahlen in beide Richtungen. Ein Vier-Schacht-Gehäuse mit vier 8-TB-Platten hat 32 Terabyte roh. Als gespiegelte Paare konfiguriert bleiben 16 Terabyte nutzbar. Als RAID 5 sind es rund 24. Dieser Unterschied ist nicht akademisch — es sind grob zweihundert zusätzliche Kamera-Tage bei 4 MP, oder der Unterschied zwischen einem Monat 4K-Material und zwei Monaten 4-MP-Material.

Wer bei der Verbund-Dimensionierung Unterstützung möchte: Die woCyber-NAS-Reihe ist nach Schachtzahl geordnet, sodass Sie das Gehäuse am Aufbewahrungsziel ausrichten können statt zu raten.

Wie sieht die Rechnung für ein normales Haus aus?

Vier 4-MP-Kameras, Daueraufzeichnung, dreißig Tage Aufbewahrung.

Täglicher Schreibbedarf: 4 Kameras × 30 Gigabyte = 120 Gigabyte pro Tag. Dreißig Tage brauchen 3,6 Terabyte. Mit Arbeitspuffer und aufgerundet fragen Sie also rund 4 Terabyte nutzbar an. In einer gespiegelten Zwei-Schacht-Konfiguration sind das zwei 4-TB-Platten; wer Luft für eine fünfte Kamera will, nimmt zwei 8-TB-Platten — geringere Kosten pro Terabyte und deutlich mehr als dreißig Tage.

Nun dasselbe Haus mit bewegungsgesteuerter Aufzeichnung. Eine Einfahrtskamera, die zwölf von vierundzwanzig Stunden tatsächlich Verkehr sieht, schreibt grob die Hälfte des Volumens. Dasselbe Ziel von 4 Terabyte nutzbar dehnt sich nun in Richtung fünfzig oder sechzig Tage — oder lässt Ihnen alle vier Kameras auf 4K.

Der Tausch ist der, den niemand bewirbt. Bewegungsauslöser entscheiden, worum es in der Aufzeichnung geht. Eine Person, die den Weg heraufkommt, löst den Clip aus — aber die zwei Sekunden, in denen sie am Bildrand auftauchte, haben vielleicht nichts ausgelöst. Daueraufzeichnung ist langweilig beim Durchsehen und vollständig. Genau diese Vollständigkeit ist das, wofür Sie Aufbewahrung überhaupt kaufen.

Was kostet welches Aufbewahrungsziel an Platten?

Hier dieselbe Rechnung vorab berechnet für die üblichen Ziele, bei 4 MP im Dauerbetrieb und mit den konservativen 250 Kamera-Tagen pro Terabyte. Suchen Sie Ihre Spalte, lesen Sie das Plattenpaar ab.

Aufbewahrungsziel 2 Kameras 4 Kameras 8 Kameras
30 Tage etwa 2 TB nutzbar etwa 4 TB nutzbar etwa 8 TB nutzbar
90 Tage etwa 6 TB nutzbar etwa 12 TB nutzbar etwa 24 TB nutzbar
365 Tage etwa 24 TB nutzbar etwa 48 TB nutzbar etwa 96 TB nutzbar

Lesen Sie die letzte Zeile, und der Tausch zwischen Aufbewahrung und Auflösung wird offensichtlich. Acht Kameras ein Jahr bei 4 MP gehalten sind ein Enterprise-Verbund. Dieselben acht bei 2K-Klassen-Bitraten sind rund die Hälfte davon. Niemandem muss man sagen, welcher Kauf für einen privaten Standort der bessere ist — die Tabelle sagt es ihm.

Warum nennen Cloud-Tarife 30 oder 60 Tage, während lokale Speicherung offen wirkt?

Weil ein Abo pro Speichertag bepreist wird und eine Platte einmalig. Das ist ein Geschäftsunterschied, kein technischer. Die Kosten des Anbieters skalieren damit, wie lange Sie Aufnahmen behalten, also begrenzt der Tarif sie. Die Kosten einer Platte sind am Kauftag versunken, also ist die Aufbewahrungsgrenze physisch statt kommerziell.

Das ist wichtig für den Vergleich der beiden. Ein Cloud-Tarif mit fester Monatsgebühr für ein festes Fenster sieht im ersten Monat nach gutem Wert aus und im dritten Jahr nach schlechtem, weil die Gebühr nicht aufhört. Ein Plattenkauf zieht die Kosten nach vorn und läuft dann. Der ehrliche Vergleich ist der Gesamtaufwand über den Zeitraum, in dem Sie das System wirklich betreiben wollen — und dann die Frage, was mit Ihren Aufnahmen passiert, wenn Sie aufhören zu zahlen.

Reolink hat mit dem Home Hub 2 ein Gerät auf den Markt gebracht, das lokale Video-Suche auf dem Gerät ohne Abo bewirbt. Lesen Sie die Produktseite des Anbieters für die aktuelle Spezifikation und den Preis — beides ändert sich. Der strategische Punkt ist enger: Lokale Aufbewahrung ist inzwischen eine Produktkategorie statt ein Nischenargument.

Wie lange können Aufnahmen wirklich auf einer SD-Karte in der Kamera bleiben?

Tage, nicht Monate. Eine 256-GB-Karte, die 4 MP im Dauerbetrieb aufzeichnet, erhält grob 30 Gigabyte pro Tag — die Rechnung geht also irgendwo zwischen einer Woche und zehn Tagen auf, und dann wird die Karte von vorn überschrieben.

Das größere Problem ist die Lebensdauer. Consumer-microSD-Karten sind auf eine begrenzte Zahl von Schreibzyklen ausgelegt, und eine Überwachungslast verbraucht sie ununterbrochen. Karten in Kameras mit 24/7-Betrieb fallen früh aus, und sie fallen leise aus. Zwei Dinge folgen daraus. Erstens: Verwenden Sie für Überwachung ausgelegte High-Endurance-Karten, wenn Sie zwingend auf der Karte aufzeichnen. Zweitens: Behandeln Sie die Karte als Puffer für die letzten Tage und das NAS als Archiv.

Es gibt einen strukturellen Grund, warum die Karte wichtiger ist, als sie aussieht. Ein Dieb, der die Kamera mitnimmt, nimmt die Karte mit. Eine Kamera, die auf ein NAS an anderer Stelle im Gebäude schreibt, verliert ihr Archiv nicht, wenn die Hardware verschwindet.

Was ist mit den Kameras, die nie ein Netz erreicht haben?

Sie zählen für die Aufbewahrung trotzdem mit — und genau sie vergessen Käufer. Eine Solarkamera am Zaun mit 4G-Anbindung puffert womöglich lokal und lädt nach Plan hoch; ihre effektive Aufbewahrung hängt also sowohl von der Kartengröße als auch davon ab, wie oft die Verbindung verfügbar ist. Eine kabelgebundene Kamera am eigenen Netz schreibt so schnell, wie die Platte aufnimmt.

Planen Sie die zwei Gruppen getrennt. Netzbetriebene Kameras in einem Netz lassen sich mit der Formel oben dimensionieren. Off-Grid-Kameras brauchen ihre eigene Rechnung, weil die Begrenzung Strom und Konnektivität ist, nicht Plattenplatz. Die woCyber-Reihe deckt beide Seiten dieser Trennung ab — Solar- und 4G-Kameras für Standorte ohne Netzstrom und NAS-Speicher für das Archiv — und die Dimensionierung wird einfacher, wenn Sie beide Zahlen mitbringen.

Solar- und 4G-Kameras brauchen erneut eine andere Rechnung.

Eine Zahl, die hier zubeißt: Eine Off-Grid-Kamera, die in Schüben hochlädt, braucht ein NAS, das für den Schub dimensioniert ist, nicht für den Durchschnitt. Vier Kameras über eine langsame Leitung liefern in eine Warteschlange, und die Warteschlange braucht ein Landeziel. In der Praxis sind die Einheiten, die woCyber für diese Aufgabe baut, abgestimmte Paare — das NAS Security Kit kombiniert Kameras mit lokaler Aufzeichnung, sodass das Archiv am ersten Tag beginnt statt nach dem ersten fehlgeschlagenen Sync.

Wo wird die Aufbewahrungsrechnung am häufigsten falsch gemacht?

Drei Fehler erklären den größten Teil der Enttäuschungen.

  • Mit Rohkapazität planen. Ein Vier-Platten-Gehäuse mit 32 Terabyte im RAID 5 liefert rund 24 nutzbar. Wer dreißig Tage gegen 32 budgetiert und Parität konfiguriert hat, wird zu kurz kommen.
  • Die Auflösung vergessen, die tatsächlich laufen wird. Bei 4 MP dimensionieren und dann eine Kamera für das Kennzeichen auf 4K umstellen verdoppelt oder verdreifacht ihren täglichen Schreibbedarf über Nacht.
  • Das Aufbewahrungsfenster vom falschen Ende zählen. Das älteste Material wird zuerst überschrieben. Wird ein Vorfall elf Wochen später entdeckt und das Fenster ist dreißig Tage, ist die Aufzeichnung längst weg. Bestimmen Sie das Fenster danach, wie lange Sie brauchen, um ein Problem zu bemerken — nicht danach, was großzügig wirkt.

Der dritte ist der teure. Aufbewahrung geht nicht um Speicherbequemlichkeit; sie geht um den Abstand zwischen einem Ereignis und dem Moment, in dem Sie davon erfahren.

Unsere Einschätzung

Kaufen Sie Aufbewahrung, nicht Kapazität. Das sind verschiedene Käufe, und sie zu verwechseln ist der Grund, warum Leute am Ende einen vollen Verbund mit vier Tagen 4K-Material dastehen haben.

Das kontraintuitive Urteil: Für die meisten Haushalte und kleinen Läden schlagen zwei gespiegelte Platten vier Platten im RAID 5. Sie geben nutzbare Kapazität auf und bekommen dafür genau das, was Aufnahmen wirklich schützt — das Überstehen eines Plattenausfalls ohne Rebuild-Fenster. Ein Vier-Schacht-Gehäuse verdient seine Kosten erst, wenn Sie die Aufbewahrungstage oder den Schreibdurchsatz wirklich brauchen. Schächte zu kaufen, weil sie seriöser aussehen, ist der Weg, aus einem Aufbewahrungsplan eine Hardwaresammlung zu machen.

Und an der einen Stelle würde ich am deutlichsten widersprechen: Wenn Sie eine Kamera gezielt kaufen, um lange Beweise zu behalten, dient Ihnen das Grenzbudget in einer größeren Platte statt in höherer Auflösung in der Regel besser. 4 MP über neunzig Tage gehalten übertrifft 4K über zwölf — es sei denn, Ihre Aufgabe ist es, Gesichter zu identifizieren. Und wer heute noch eine reine Speicherkarten-Lösung als Archiv plant, dem würde ich davon abraten: Karten sterben leise, und Sie merken es erst, wenn Sie die Aufnahme brauchen.

Was wir nicht wissen

Die Bitraten-Spannen oben sind Planungsschätzungen, keine auf Ihrer Anlage gemessenen Werte, und die Szenenkomplexität kann sie erheblich verschieben. Eine Kamera auf eine belebte Straße gerichtet schreibt bei identischen Einstellungen mehr als eine auf eine Wand. Unsere Spannen sind aus diesem Grund bewusst weit.

Sie setzen außerdem H.265 voraus. Kameras, die noch H.264 ausliefern, schreiben für dasselbe Bild deutlich mehr pro Tag — ein Korrekturfaktor von grob 1,5 bis 2 auf die Tageswerte. Bietet Ihre Kamera kein H.265, behandeln Sie jede Schätzung in diesem Artikel als das optimistische Ende und rechnen Sie neu, bevor Sie Platten kaufen.

Fragen, die Käufer vor der Speicherdimensionierung stellen

Wie viele Tage Aufnahmen hält 1 TB für eine Überwachungskamera?

Bei 4 MP im Dauerbetrieb grob 250 bis 400 Kamera-Tage — eine einzelne Kamera füllt es also in etwa acht bis dreizehn Monaten, vier Kameras in etwa zwei bis drei Monaten. Bei 4K hält dasselbe Terabyte grob 100 bis 160 Kamera-Tage.

Sind 30 Tage Überwachungsspeicher genug?

Dreißig Tage sind der übliche Standard, weil die meisten Cloud-Tarife das verkaufen. Ob es genug ist, hängt von Ihrer Entdeckungsverzögerung ab: Wer Aufnahmen erst prüft, wenn sechs Wochen später ein Streitfall auftritt, hat die dreißig Tage bereits verloren. Neunzig Tage sind das vertretbarere Fenster, wenn das System für Beweise gedacht ist.

Verlängert Bewegungsauslöser die Aufbewahrungsdauer wirklich?

Ja, oft erheblich, weil das geschriebene Volumen mit den aufgezeichneten Sekunden skaliert und nicht mit der Uhrzeit. Eine Kamera, die zwölf Stunden am Tag Aktivität sieht, schreibt grob die Hälfte dessen, was Daueraufzeichnung schreibt. Der Preis ist die Vollständigkeit an den Rändern eines Ereignisses.

Brauche ich RAID für die Aufbewahrung von Überwachungsaufnahmen?

Nicht für die Aufbewahrung — RAID kostet Sie Kapazität. Sie wollen es für die Verfügbarkeit, damit ein Plattenausfall die Aufzeichnung nicht stoppt, während Sie Ersatz beschaffen. Wenn die Aufnahmen zählen und das Kamerasystem unbeaufsichtigt läuft, ist Spiegelung die günstigere Risikosenkung als Redundanz über viele Platten.

Wie lange behalten Überwachungskameras Aufnahmen ohne Abo?

So lange, wie Ihr eigener Speicher es zulässt, bis zur physischen Kapazität der eingebauten Platten. Ohne Cloud-Tarif gibt es keine vom Anbieter gesetzte Grenze; die Grenze ist die Rechnung in der Formel oben — plus die Tatsache, dass die ältesten Aufzeichnungen zuerst überschrieben werden.

Rechnen Sie vor dem Einkauf, und der Verbund dimensioniert sich selbst. Senden Sie uns drei Zahlen — wie viele Kameras, welche Auflösung, wie lange Sie die Aufnahmen behalten müssen — und wir antworten mit Schachtzahl und Plattenkapazität, die das abdecken.

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